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Samstag, 16. Juli 2011

Unserem Ziel, der Hausübergabe, sind wir in dieser Woche ein gutes Stück näher gekommen. Am Montag kamen zwei Mitarbeiter der Firma Haustechnik Vorpommern und haben die Sanitärobjekte eingebaut. Dass man auch dabei mit Überraschungen rechnen muß, hätten wir eigentlich nicht gedacht.

Als wir den WC-Sitz im Gäste-WC sahen, dachten wir zuerst, dass aus versehen eine Kindertoilette eingebaut wurde. Eine Sitzprobe bestätigte unseren Verdacht. Im Vergleich zum Bad ist der WC-Sitz 2,5 cm zu niedrig. Auf unsere Nachfrage am Dienstag erfuhren wir den Grund: Der Estrich im Flur und im Gäste-WC war fast drei Zentimeter zu hoch, und weil die Vorwandinstallation auf dem Rohfußboden steht ist damit die Toilette zu niedrig. Der Chef konnte uns aber beruhigen, denn es gäbe ein sogenanntes "Pfuscher-Set", mit dem man den WC-Sitz um drei cm höher setzten könnte. Das müsse aber der Bauleiter in Auftrag geben.

Ansonsten lief am Dienstag alles wie am Schnürchen. Zu dritt, mit dem Chef persönlich, wurde die Solaranlage eingebaut und die Heizungsanlage installiert. Am Mittwoch kam die Gas-Abnahme durch die EWE und die Gasuhr konnte gesetzt werden. Anschließend bekamen wir durch den Chef noch eine Einweisung in die Bedienung der Heizungsanlage und damit war das Gewerk (fast) abgeschlossen. Leider passte das "Pfuscher-Set" nicht für unseren WC-Sitz. Deshalb muß ein anders WC eingebaut werden. Dann haben wir zwar im Bad und im Gäste-WC unterschiedliche Objekte, aber das ist besser als auf einem "Kinder-WC" zu sitzen.

Abschließend möchten wir uns bei der Firma Haustechnik Vorpommern für die, aus unserer Sicht gute Arbeit bedanken. Schön wäre es allerdings gewesen, wenn es terminlich eine Woche früher geklappt hätte, denn dann hätten wir uns die ärgerlichen 500 Euro für eine Woche Ferienwohnung schenken können.

Ebenfalls am Mittwoch bekamen wir noch kurzfristig Besuch von unserem Bauleiter, mit dem wir die wenigen noch ausstehenden Nacharbeiten besprechen konnten:
Die Klinkerer müssen nochmal eine Rollschicht erneuern, die Balkongeländer abnehmen und die angebohrten Klinker ersetzen und noch einige unschöne fleckige Steine nachbehandeln.
Die Außenfugen in der Klinkerfassade müssen noch gesetzt werden.
Die Haustür muß nachgestellt werden, weil sich auch hier die fast 3 cm zu viel Estrich negativ bemerkbar machen! Wir können, was eigentlich üblich ist, im Eingangsbereich keine Fußmatte legen :((.
Die Balkkongeländer müssen wieder eingebaut werden.
Da wir nur noch bis zum Montag in der übernächsten Woche vor Ort sind, soll bis dahin die Hausübergabe erfolgen.

Unsere Eigenleistung Malern ist natürlich auch ein Stück vorwärts gekommen. Das Schlafzimmer ist bis auf den Bodenbelag fertig.

Ganz überraschend kamen Freitag mittag die Klinkerer mit drei Mann und erledigten die noch ausstehenden Nacharbeiten. Ich hatte das Gefühl, dass sie auf  uns nicht gut zu sprechen waren, weil sie nach Abschluss ihrer Arbeit wortlos weggefahren sind (vielleicht lag das aber auch am Regenwetter). Wir können es auch nicht ändern.

Am Wochenende werden wir uns an den Einbau der Duschabtrennung wagen. So etwas haben wir noch nie gemacht. Allein das Gewicht der beiden Glastüren von fast 80 kg hat uns beim Hochtragen Respekt eingeflöst. Schaun wir mal.