September 2011 (Kw 36 bis 39)

Sonntag, 11.9.2011

In der vergangenen Woche hat sich einiges getan, denn wir hatten einen Vor - Ort - Termin mit unserem Bauleiter und mussten auch einmal wieder nach dem Rechten sehen. Natürlich hat Ingrid dabei die Gelegenheit ergriffen und den oberen und unteren Flur fertig tapeziert und gemalert.

Flur oben
Flur unten
Hier liegt noch Arbeit

 

Auf dem Bild ganz rechts sind auch zwei unserer Sorgenkinder zu sehen:
Das Material zum Verkleben und Versiegeln des Parketts ist schon da, aber leider haben wir von unserer erkrankten Parkettlegerin noch keinen Ausführungstermin.
Der andere Punkt betrifft die Geländer, die seit ca. 8 Wochen im Haus (im Weg) liegen und immer noch nicht montiert sind. Unser Bauleiter hat letzte Woche versucht, den ausführenden Herrn M. zu erreichen, aber.......Wir hoffen, die sind dran, wenn die ersten Gäste kommen!

Bei dem Gespräch mit unserem Bauleiter ging es zwar auch um die noch ausstehenden Arbeiten, aber im Wesentlichen um die Fugen der Klinkerfassade.

An der Haustür (siehe nebenstehendes Bild) wurden die Fugen gemacht, die zwar nicht besonders schön sind (Zitat aus berufenem Munde: "Einen Schönheitspreis gewinnt man damit nicht") aber immerhin gemacht sind. An den Fenstern werden lt. Bauleiter nur die Fugen zwischen Rollschicht und Fensterrahmen mit Silikon abgedichtet, aber hier ergeben sich, wie könnte es anders sein, mal wieder 2 Probleme:

1. Die Kompribänder an den Seiten der Rahmen sind z. T. ordentlich angebracht, z. T. quellen sie auch raus. Um ein einheitliches Bild zu bekommen, müsste hier auch noch was gemacht werden....aber was?

2. An den beiden bodentiefen Fenstern sind die Lücken zwischen Klinker und Fensterrahmen stellenweise so groß, dass das Kompriband nicht reicht und an manchen Stellen noch Lücken sind, was bei Schlagregen zu Undichtigkeiten führt.

Auch die teilweise zu weit rausstehenden Kopribänder an den Elementfugen wurden bemängelt. Was hier letztendlich noch getan werden kann, wird sich zeigen. Und ob das, was dann getan wird "anständig" aussieht (siehe Haustür) ist die Frage. Unsere Kompromissbereitschaft in Sachen Klinker und Silikonfugen geht langsam zur Neige.

Ansonsten wäre noch zu erwähnen, dass Ingrid ein Planungsgespräch für die Außenanlage mit dem Chef der Firma Podlesch geführt hat, die auch die Arbeiten ausführen wird.

 

Samstag, 17. September 2011 (Kw 37)

Licht und Schatten liegen oft dicht beieinander, vor allem, wenn man (mit Heinz von Heiden!?) baut. Zuerst die guten Nachrichten:
Der Mann unserer Parkettlegerin informierte uns, dass mit dem Verlegen des Parketts am Freitag angefangen wird *Freu*. Der Schwiegervater, selbst Parkettlegemeister, kommt deswegen extra nach Lancken, um mit anzupacken. Dafür schon einmal vorab herzlichen Dank. Jetzt konnten wir wenigstens die Möbelbestellungen anstoßen. IKEA liefert am 11.10. und das Dänische Bettenlager am 14.10. - da hat der Herr des Hauses dann wieder einiges zu schrauben *gg*.
Positiv ist auch, dass der Nacharbeiter Anfang der Woche die Abdichtung im HWR gemacht und die Geländer montiert hat.

Nicht so schön waren die beiden anderen Ereignisse:
HvH hat uns angeschrieben, dass alles fertig sei und wir die Schlußrate bezahlen sollen. Dabei fanden wir den Satz: "Nach Rücksprache mit Ihrem Bauleiter sind alle Mängel und Restarbeiten....erledigt worden, somit ist ihr Bauvorhaben mängelfrei..." außerordentlich ärgerlich; denn von MÄNGELFREI kann ja wohl keine Rede sein. Wir fragen uns, wo Frau F. Ihre Infos her hat. Leider ließ sich der Sachverhalt nicht klären, da unser Bauleiter in Urlaub ist.

Einen besonderen Schreck haben wir allerdings bekommen, als uns Herr Zimmermann (Parkett) noch einmal anrief, ob wir wüßten, dass die Treppe von unten bis oben Kratzer hätte. Da hieß es wieder einmal tief einatmen und bis drei zählen. Wenn dem so ist, dann kann das nur der Nacharbeiter gewesen sein, denn Ingrid hat letzten Samstag die Treppe sauber gemacht und da war alles noch in Ordnung.
Beim Nachdenken kam Ingrid aber die Idee, dass auf den Stufen noch Klebereste vom Kreppband waren, womit die Schutzpappe an den Stufen festgeklebt war und die auf den ersten Blick wie Kratzer aussehen. Da die nicht so einfach abgingen, wollten wir bei unserem nächsten Aufenthalt mal in Ruhe schauen, wie wir die weg bekommen.

Eben kam die Entwarnung, es waren die Klebereste! Herr Z. sagte man braucht nur mit einem feuchten Tuch ein bisschen reiben, dann gehen die weg.